Am Abend des 13.8.99 brachen wir zu viert mit unseren bestens gewarteten Bikes von der Baustelle
des Mainzer Hauptbahnhofs in Richtung Alpen auf. Unsere Gruppe bestand aus:Florian, Holger, David und dem "Schiebekönig" Niels.
Nach 5 stündiger Fahrt, mit umsteigen in Ulm , und Vornahme einiger letzten Feineinstellungen durch
Mechaniker Niels, erreichten wir gegen 24:00 Uhr Oberstdorf. Gerade wollten wir uns bei leichtem
Regen auf unsere Bikes schwingen und zu unserem Nachtquatier aufbrechen, da hielt ein Wagen
der wohl stark unterbeschäftigten bayrischen Polizei neben uns und der nette Herr Oberwachmeister
teilte uns mit, dass das fahren mit unseren verkehrsuntüchtigen Fahrrädern verboten sei. Leicht verärgert und
belustigt schoben wir unsere Fahrräder bis zur Ortsgrenze, von wo wir eine 1 stündige Fahrt durch
den stockdunkeln und nassen Wald zum Gasthof Spielmannsau vor uns hatten. Nach der Ankunft
stand aber leider niemand mehr dort, obwohl abgesprochen, zu unserer Begrüßung bereit. So
bezogen wir nach kurzem Zögern einfach ein noch freies 4er Zimmer.
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Der 1. Tag:
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Oberstdorf - Einödsbach - Schroffenpass - Lechleiten - Kaisers
-Leutkirchner Hütte
(55km; 2000hm)
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Das sehr gute Frühstücksbüffet am nächsten morgen entschädigte uns dann
jedoch für die etwas stressige Anreise am Abend zuvor. Ganz im Gegensatz
jedoch zum Wetter, denn es schüttete weiterhin wie aus Kübeln. Trotzdem
entschlossen wir uns nach einer Partie Tischfussball und nach einem Gespräch
mit vier anderen Transalplern aus Sachsen aufzubrechen. Für einen kurzen
Moment schien sich eine Wetterbesserung anzukündigen, doch wir waren keine
500 m gefahren da öffnete der Himmel wieder sein Schleusen. So fuhren wir
also im strömenden Regen zuerst zurück nach Oberstdorf und dann über
Deutschlands südlichsten Ort Einödsbach Richtung Schroffenpass zu fahren. Bis zur
Speicherhütte war der Weg fast durchweg fahrbar. Ab hier ging es jedoch zuerst über eine
Wiese, über die der Almödi wohl extra für uns sein Vieh mehrmals hin- und
hergetrieben hatte, und in der man dementsprechend Knöcheltief einsank. Danch ging
es links in die Felswand. Hier waren einige knifflige Situationen, in denen
Schwindelfreiheit und Trittsicherheit
mit Bike und Rucksack auf dem Rücken
gefragt waren, zu überwinden. Wegen des schlechten Wetters waren auch viele
Teile der Abfahrt nach Lechleiten nicht fahrbar. Dort angekommen wärmten wir
uns erstmal mit einem Mittagesssen beim Holzgauerwirt auf. Aufgewärmt jedoch
mit nassen Klamotten ging es dann über Steeg und Kaisers weiter hin zu unserem
Nachtquatier der Leutkircher Hütte. Bis zu einer Alm die durch einen
Murenabgang zerstört worden war verlief die Steigeung gemächlich. Danach
begann aber eine 800hm lange Steigung. Mehr als 3 Stunden, mit mehreren
Powerbar-Pausen, quälten wir uns am Ende unserer Kräfte, extrem steile
und schier endlose Hänge herauf, bis wir gegen 20:00 endlich die Leutkirchner
Hütte erreichten. Der sehr nette Hüttenwirt hatte in der urigen und gemütlichen
Hütte noch ein 4er Zimmer für uns. Nach dem Abendessen gingen wir
ungeduscht ins Bett, denn warme Duschen sind, nach einem Schild im
Waschraum der Hütte, nur was für verweichlichte Konsumknechte.
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Der 2. Tag:
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Leutkircher Hütte - St.Anton - Heilbronner Hütte
(40km; 1100hm)
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Am nächsten morgen wurde unsere Hoffnung durch einen Blick aus dem Fenster je
zerstört. Der Hüttenwirt, der auch unsere Schuhe über Nacht im Ofen getrocknet
hatte, versprach uns jedoch für den nächsten Tag Sonne. Wenigstens ein
Hoffnugsschimmer am Horizont. Jetzt hieß doch zuerst einmal der Realität ins
Auge zu sehen und bei strömendem Regen nach St.Anton abzufahren.
Die Abfahrt
ließ trotz Regen richtig Spass aufkommen. Doch ungefähr in der Mitte stiessen
wir auf einen Weg der nicht in der Karte eingezeichnet war, und wir brauchten
eine halbe Stunde bis wir den richtigen Abzweig ins Tal gefunden hatten. In
St.Anton wurde dann das etwas spärliche Hüttenfrühstück in einem Supermarkt
aufgefrischt.
Darauf machten wir uns auf in Richtung Heilbronner Hütte. Zuerst
ging der Weg in einer akzeptablen Steigung an einem Bach entlang bis zur
Konstanzer Hütte. Doch kurz darauf trauten wir unseren Augen nicht als sich vor
uns auf 1500m eine 1m hohe Schneewand auftürmte, die wir erklettern mussten
und das dahinterliegende Schneefeld überqueren mussten. Die Lawinen welche
hier im Winter runtergegangen waren hatten eine so zusammengepresste
Schneemasse hinterlassen, dass diese selbst bei hohen Sommertemperaturen nur
schwehr schmilzt. Was im ersten Augenblick noch beeindruckend ausgesehen
hatte sollte sich im Laufe des Aufstiegs als reine Quälerei herausstellen. An fahren
war größtenteils nicht mehr zu denken. Fast ständig waren immer neue
Schneefelder zu überqueren, auf denen man mit dem ständig wegrutschenden
Fahrrad nur langsam voran kam. Und als ob das nicht schon genug wäre gingen
auch immer wieder starke Regenschauer nieder. Gegen 16 Uhr erreichten wir
dann doch nass, kalt und erschöpft die Heilbroner Hütte. Kurtzfristig beschlossen wir
nicht wie geplant zur Heidelberger Hütte weiterzufahren sondern hier, nicht
zuletzt wegen Holgers Erkältung, zu übernachten. Hinzu kam noch, dass die
Hütte die sehr gediegene Einrichtung eines Trockenschrankes hatt, indem wir alle
unsere nassen Sachen über Nacht trocknen konnten.
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3.TAG:
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Heilbronner Hütte - Galtür - Ischgl - Heidelberger Hütte - Fimberpass -
Sent - Scouls
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Um 7:00 ging es am nächsten morgen zum Frühstück, denn wir hatten uns viel
vorgenommen für diesen Tag, an dem jetzt schon die ersten Sonnenstrahlen zu
sehen waren. Angespornt durch 4 andere Biker, die am Abend noch nach uns
angekommen waren, und die heute noch bis zur Sesvena Hütte fahren wollten,
wollten wir die selbe Wegstrecke ebenfalls heute bewältigen. Die Abfahrt über
einen Stausee nach Galtür, auf geräumten Wegen, war sehr reizvoll. Von Galtür
ging es nach einigen Lawinenfotos auf der Paznaunstrasse Richtung Ischgl, wo
auch von Flow der Geschwindigkeitsrekord (74,3) der Tour aufgestellt wurde.
Von Galtür hieß es einen langen aber durchweg fahrbaren Anstieg zur
Heidelberger Hütte hochkurbeln. Mehrmals wurden Gruppen von Touris mit
grossen Jeeps an uns vorbei zur sehr kommerziellen Heidlberger Hütte gekarrt.
Auf der Hütte hatten wir die anderen Biker wieder eingeholt und traffen
ausserdem noch die Gruppe Sachsen aus Oberstdorf wieder. Wir verprassten erst
noch unsere letzten Schilling bei einem sehr reichhaltigen Mittagessen (größte mir
bekannte Portion Kaiserschmarn). Danach schoben wir bis zum 2600 hohen
Fimberpass. Leider war von der angeblichen Traumabfahrt nach vielen
Lawinenabgängen nicht viel übriggeblieben, so dass ewig langes schieben bergab
(auch wieder über Schneefelder) angesagt war. Zu allem Überfluss mussten auch
noch Davids Bremsbeläge ausgetauscht werden. Schließlich hatten wir bei der
Ankunft in Sent so viel Zeit verloren, dass uns ein Aufstieg durch das Val d´Uina
zur Sesvena Hütte zu riskant erschien. Also fuhren wir leicht zerknirscht, da die
anderen beiden Gruppen die Strecke scheinbar geschafft hatten, nach Scouls ab
und stellten uns auf eine extrem teure Übernachtung in der Schweiz ein. Doch
wie der Zufall es wollte machten wir noch schnell an einem Bikeshop halt um
neue Bremsbacken zu kaufen, und als wir den sehr freundlichen Verkaüfer
unser Problem schilderten, vermittelte der uns eine sehr gute und billige
Übernachtungsmöglichkeit in der Villa Silvana. Dort gingen wir nach dem ersten
mal warm Duschen und Abendessen aus dem Supermarkt ins Bett.
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4.TAG:
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Scouls - Sesvena Hütte - Schleis - Sulden - Schaubachhütte
(2400hm; 75km)
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Am nächsten morgen ging es nach einem guten Frühstücksbüffet, das extra für uns als einzige Gäste gemacht worden war, am Enn entlang zum Einstieg ins Val d´Uina. Trotz der noch sehr frischen Temperaturen, wurde uns bei den stätig ansteigenden Anstieg schnell warm nach 11\2 Stunden erreichten wir das Val d´Uina, wo der Pfad in ein Felswand gesprengt worden,und dort jetzt dierekt neben ein 150 tiefen Abgrund verlief. Landschaftlich einer der Höhepunkte der Tour. Während des Anstieges bemerkte Niels Das Sein Steuersatz nicht mehr funktionierte. Nach einer halben Stunde hatte er diese Problem provisorisch gelösst, und es ging auf einer Traumabfahrt über die Sesvena Hüte ins Tal nach Schleis. Es folgten einige flache Kilometer an einem Kanal entlang nach Praad.
Dort hielten wir bei einem Bikeshop um ein neues Kugellager für Niels und Bremsbacken zu kaufen, und fragten ausserdem nach der länge des Weges, da wir befürchteten die letzte Gondel in innersulden zu verpassen. Ein gerade anwesende Kunde meinte darauf, dass er für die Strecke wenn er locker fahre mit Pausen 11\2 Stunden brauche, wir die Strecke aber sicher schneller bewältigen würden.( Arsc..... wenn wir dich noch mal treffen). Also fuhren wir zuversichtlich los und hielten es auch gar nicht für nötig unsere Flaschen noch einmal aufzufüllen. Was nun folgte war der absolute Alptraum, Serpentine um Serpentine ging es in der knallen Sonne bei 30 Grad bergauf. Wasserstellen waren äußerst knapp gesät, so dass die Powerbars zur mobilisierung der letzten Reserven nur schwehr zu verzehren waren. Endlich erreichten wir nach über 21\2 die Gondelstation, und oh Wunder es fuhr noch eine Gondel die uns zur Schaubachhütte brachte. Doch als wir dort ankamen fielen wir aus allen Wolken, da der Preis für eine Übernachtung mit Abendessen und Frühstück stolze 60000 Lira (60 DM) betrug. Eine absolute Frechheit, da die Hütte sich eigentlich an die gängigen Alpenvereintarife halen müsste. Aber aus Ermangelung einer Alternative bezogen Wir ein Zimmer unterhalb der grossartigen Kulisse des Ortlermassives. Billiger und besser hätte man sicher in der Zufallshütte auf der anderen Seite des Madritschjochs genächtigt. Wir hatten aber leider nicht mehr die Kraft und Zeit zur Überquerung am selben Tag.
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5.TAG:
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Schaubachhütte -Madritschjoch - Zufallshütte - Latsch - Tarscher Alm
(1800hm; 48km)
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Noch nicht einmal frisches Brot oder ein heißer Kakao wurde uns am nächsten Morgen, bei dem für diesen Preis sehr schlechtem Frühstück angeboten. So schoben wir nur unzureichend gestärkt unsere Bikes über Skipisten hoch zum Madritschjoch (3100m), dem höchsten Punkt unserer Tour. An Fahren war hier aufgrund der Steile der Steigung und der Dünne der Luft nicht mehr zu denken. Erstaunlicherweise lag hier aber nur relativ wenig Schnee, so dass wir nur zweimal kleinere Firnfelder überqueren mussten. Nach dem obligatorischen Passfoto mussten die ersten Meter abwärts über ein Geröllfeld geschoben werden. Darauf wurde de Trial trotz vieler Wanderer, die uns alle etwas verwundert anschauten, fahrbar. kurtz hinter Zufallshütte wurde dann wieder ein Bremsbackenwechsel nötig, um darauf mit Highspeed auf einer Passstrasse in das 700m hoch gelegene Tal zu rasen. Dort ging es zuerst auf einen Weg durch Obstplantagen, auf den durch unzählige Sprenkleranlagen erfrischt wurden. Ab dem Restaurant Bierkeller begann aber wieder der nächste Anstieg zur Tarscher Alm. Über 1100hm waren, jedoch größtenteils auf einem fahrbaren Forstweg zu bewältigen, zu bewältigen. Trotzdem entwickelte sich das ganze, nicht zuletzt wegen der Hitze, zu einer gewaltigen Anstrengung. In Töbrunn füllten wir deshalb , nachdem auch der letzte Nachzügler angekommen war, unsere Kohlenhydratspeicher wieder auf. So gestärkt fuhren wir auch noch die letzten 200hm zur Tarscher Alm, wo zum Glück noch ein Zimmer frei war. Auf der noch als Familienbetrieb geführten Alm, herrschte ein sehr angenehme Athmosphäre, und man konnte ausserdem auch noch warm duschen. Die Herrrin des Hausses bemuttert uns ziemlich. Nach einigen Partien Skat gingen wir aber dennoch erschöpft ins Bett.
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6.Tag:
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Tarscher Alm - Tarscher Pass - St.Moritz - St Gertraud - Rabi Joch-
Haselgruber Hütte
(1300hm; 40km)
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Das Frühstück auf der Tarscher Alm war sehr gut, da alles frisch und aus eigenem Anbau war und es auch genug zu Essen gab. Der Aufstieg zum Tarscher Pass war aber noch beschwerlicher als wir dachten. Wir brauchten noch ca. 1 1/2 Stunden bis wir auf dem Pass waren, doch dies störte uns nicht weiter, da wir für den heutigen TAg eh nur einen relativ kleine Etappe vorgesehen hatten. Zu unserem Bedauern mussten wir feststellen, dass es auf der anderen Seite genauso runterging, wie es auf der anderen Seite hinaufging. Also hieß es etliche Höhenmeter die Räder hinabzutragen, wovon wir nicht gerade begeistert waren. Erstmal im St. Nikolaus angekommen fuhren wir langsam im Tal weiter, da wir glaubten wirklich keinen Grund zur Eile zu haben. Doch der Schein trügte. Beim Aufstieg zum Rabi - Joch bemerkten wir schon die ersten Gewitterwolken und hörten Donner in ziemlicher Entfernung. Zu unserem Pech bekam Niels auch noch einen Platten, was uns nochmal aufhielt. Danach beeilten wir uns um noch vor Beginn des Gewitters an der Haselgruberhütte zu sein, doch ca. eine Stunde Fußmarsch vor dem Rabi - Pass wurden wir vom Gewitter überrascht und wir musten uns erstmal unterstellen, was uns mißmutig stimmte, doch es war erst 3 Uhr und wir hatten noch etliche Stunden Zeit bis zum Abend. Als das Gewitter nach ca. einer halben Stunde vorbei war machten wir uns auf den Weg zum Pass, von wo aus wir nach weiteren 10min Fußmarsch zur Haselgruberhütte gelangten.
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7.TAG:
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Haselgruberhütte - Malo - Madonna di Campiligio - Passo Duron - Riva de la Garda
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Am nächsten morgen standen wir wie gewohnt um 6:30Uhr auf um unser Etappenziel noch vor Einbruch der Dunkelheit zu erreichen. Nach dem Frühstück fuhre wir einen Pfad hinunter ins Tal, der zwar steil, aber größtenteils fahrbar war. Im Tal angelangt fuhren wir nach Malo , wo wir uns mit neuem Proviant versorgten. Frisch gestärkt ging es dann die Autostraße weiter in Richtung Madonna d. C.. Wir fuhren jedoch nicht die ganze Strecke auf der Straße, sondern überwanden die Steigung hoch auf den Pass im Wald. Die Strecke im Wald war jedoch miserabel ausgeschildert, so dass wir uns prombt verfuhren. Nichts desto trotz gelangten wir schließlich nach ca. 1 1/2 stündiger Fahrt auf den PAss, von wo uns eine ca. 20min. Abfahrt nach Madonna erwartete. Die autostraße nach Madonna konnte man sich durchgehend rollen lassen. Im Madonna angekommen machten wir eine kurze Pause und folgten daraufhin der Teerstraße Richtung Riva. Bis zum Passo Duron verlief die Fahrt glatt und ging auch sehr zügig voran, doch den Pass hoch musten noch einmal die letzten Reserven mobilisiert werden. Nebenbei muß ich erwähnen, dass die letzte Passwertung an Holger ging. Die Passwertung davor ging an Florian (Madonna). Am Pass angelangt konnten wir uns erstmal wieder einige Kilometer rollenlassen, bis wir von der Straße ab in einen Feldweg einbogen (Bike Beschreibung), der bei Mücken anscheinend sehr beliebt war. Von da an ging es über zweckenfremdete Rasenseteine und Grobkies nach Riva , wo wir uns ersteinmal in einem Supermarkt eindeckten und uns eine Pension suchten. Im Endeffekt war die letzte auch gleichzeitig unsere längste Etappe (116Km), doch bei weitem nicht die anstrengenste.
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